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Büsum
Der Hafenort Büsum liegt mit ca. 5.000 Einwohnern und einer Fläche von ca.
8,3 km² direkt an der Küste der Nordsee und an der Meldorfer Bucht, der
durch ein Sperrwerk geschützte Büsumer Hafen ist über einen Strom direkt mit
dem Meer verbunden. Büsum wurde 1140 erstmals erwähnt. Ursprünglich eine Insel
wurde Büsum durch Deichbau und Landgewinnung an das Festland angeschlossen
(1585) und vergrößerte sich ständig. Büsum ist seit dem 19. Jhdt. Seebad, 1818
wurden die ersten Badekarren aufgestellt. Mit der Verbesserung der
Verkehrsanbindungen durch Straßenbau bekam der Ort eine immer größere Bedeutung
als Fremdenverkehrsort und ist jetzt nach St.-Peter-Ording und Westerland auf
Sylt der drittgrößte Fremdenverkehrsort Schleswig – Holsteins. 1904 ließ die Gemeinde
einen Sandstrand aufschütten, seit 1896 wird eine Kurtaxe erhoben. Büsum liegt
auch direkt am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Büsum besitzt nach Brunsbüttel den größten Hafen an
der
schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Bei normalem Wetter
können auch bei
Niedrigwasser Schiffe bis zwei Meter Tiefgang anlegen . Im Büsumer
Hafen liegen
die Büsumer Krabbenkutter die damit gefischten Büsumer Krabben
sind überall
bekannt. Zusätzlich zu den ca. 25 Büsumer Kuttern (Kennzeichen
„SC“) liegen
hier auch viele Krabbenkutter aus Friedrichskoog (je nach Wetter- und
Fanglage)
und auch aus dem übrigen Deutschland und z.T. sogar aus den
Niederlanden. Regelmäßig findet in Büsum eine Kutter -
Regatta statt.
Im Büsumer Hafen liegen auch Ausflugsschiffe, die unter anderem in den
Sommermonaten nach Helgoland fahren. Der Büsumer Yachthafen bietet etwa 100
Liegeplätze. Am Büsumer Hafen findet man das Kurmittelhaus, Haus des Kurgasts
und das Schwimmbad.
Büsum besitzt einen Museumshafen und das Museum am Meer. Auf der
Südseite
des Hafens findet man das Gebäude der Sturmflutenwelt „Blanker
Hans“. Es wurde
2006 erbaut und erzählt die Geschichte der Sturmflut 1962.Im Hafen
liegen auch Schiffe des deutschen Zolls, Tonnenleger des Wasser-
und Schifffahrtsamt sowie
ein Seenotrettungskreuzer.
Im Museumshafen findet man das Motorrettungsboot Rickmer Bock, und
den ehemaligen Fischkutter „Fahrewohl“, der älteste noch fahrfähige Krabbenkutter,
ehemals aus dem Heimathafen Friedrichskoog.
Das Molenfeuer auf der Büsumer Mole besteht aus zwei je 10 Meter hohen
Türmen in grün und rot. Die ersten Leuchtfeuer aus dem 19. Jahrhundert findet
man als Nachbau am Museumshafen.
Neben der St.-Clemens-Kirche prägen Ferienwohnungen heute das Ortsbild
Büsums. Deutlich sichtbar im weiten flachen Umland ist das 1972 gebaute höchste
Gebäude, das Büsumer Hochhaus mit 22 Stockwerken.
Markant ist der rot – weiße Leuchtturm Büsum. Er wurde in den Jahren
1912/1913 gebaut, und ist 22 Meter hoch.
Büsumer Leuchtturm

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Blick übers Watt

..mit dem Büsumer Hochhaus
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Kirche

"St. Clemens"
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Strand am Deich
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Leuchtturm
im Gegenlicht
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In und um Büsum findet man viele Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten:
Es gibt ein Schwimmbad und eine Kartbahn und einen Nordic-Walking-Parcours. Man
kann an Wattwanderungen teilnehmen, wobei eine Büsumer Besonderheit dabei das
„Wattenlaufen mit Musik“ ist, bei der die Büsumer Kurkapelle die Wattwanderung
begleitet.
Neben dem Grasstrand am Deich und dem
künstlich aufgespülten Sandstrand hat Büsum auch das Meerwasserwellenbad
„Piratenmeer“ am Büsumer Hauptstrand.
Sehr schöne Radtouren sind durch die Dithmarscher Marsch und auf der
Halbinsel Eiderstedt möglich.
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