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Amrum - von Liebhabern bevorzugte Insel in der Nordsee.
Amrum wurde 1231 erstmalig erwähnt. Sie wurde im Mittelalter von
den Friesen besiedelt, zu den Haupterwerbszweigen gehörte damals
vor allem der Fischfang und die Schifffahrt. Die Insel liegt direkt am
Nationalpark Schleswig Holsteinisches Wattenmeer in Nordfriesland.
Auf der westlichen Seite, getrennt durch einen Dünengürtel befindet sich einer der breitesten Sandstrände von Nordeuropa, der Kniepsand. Hier und im Dünengebiet wächst vor allem der Strandhafer. Auf Sandbänken im Meer und im Meer selbst leben Kegelrobben wie auch Seehunde und Schweinswale.
Touristen benutzen auf der Insel hauptsächlich das Fahrrad auf gut ausgebauten Radwegen, das Auto kann am Fährhafen Dagebüll abgestellt und Fahrräder auf der Insel ausgeliehen werden. Spazieren gehen, am Strand liegen, Schwimmen, Radtouren und Wattwanderungen sind die hauptsächlichen Betätigungen auf Amrum. Bei Niedrigwasser kann man die Nachbarinsel Föhr durch eine Wattwanderung erreichen. Auf der Insel befinden sich fünf Orte: Wittdün, Steenodde, Süddorf, Nebel und Norddorf. Der Hauptort der Insel ist Nebel. Wittdün, 1890 gegründet, ist der jüngste Ort der Insel und liegt an der Südspitze der Insel. Hier befindet sich der Fähranleger, über den man die Insel erreicht.
Steenodde ist das kleinste Amrumer Dorf. Hier befindet sich ein kleiner Hafen mit Mole für Sportboote. Auch das älteste Haus auf Amrum von 1720 steht in Steenodde. Sehenswert sind hier die Hünen- und Hügelgräber.
Süddorf ist das älteste Inseldorf, es wurde 1464 erstmals erwähnt und gilt damit als ältestes Inseldorf. Nebel ist der Hauptort der Insel Amrum mit ca. 930 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 12 km² .Süddorf und Steenodde sind Ortsteile von Nebel. Auf dem Gebiet von Nebel befinden sich drei Wahrzeichen der Insel Amrum, der Leuchtturm, die Windmühle sowie die St. Clemens-Kirche.
Der Amrumer Leuchtturm hat die zweithöchste Feuerhöhe aller Leuchtfeuer an der deutschen Nordseeküste und steht bei Süddorf. Norddorf ist zusammen mit Süddorf das älteste der Amrumer Dörfer. Es hat 625 Einwohner auf einer Fläche von ca. 6 km². In Norddorf steht der Leuchtturm Quermarkenfeuer von 1906. Von Norddorf aus kann man zur Nordspitze der Insel wandern, wo sich das Vogelschutzgebiet Amrumer Odde befindet.
Die Nordseeküste bietet viele Ausflugsziele mit interessanten Orten wie Friedrichskoog (Seehundstation), Büsum, Husum , St. Peter Ording, Westerhever mit dem bekannten Leuchtturm und die Halligen und Inseln wie z.B. Amrum und Föhr. Vielleicht auch in Verbindung mit einer Fahrt entlang des Nord-Ostsee-Kanals über Brunsbüttel und Rendsburg bis Kiel. Im Bereich der Unterelbe,
finden sich Ziele wie z.B. Glückstadt
, Bielenberg, Kollmar, und Elmshorn
mit Abstecher ins Arboretum Ellerhoop. Über Uetersen, Pinneberg ,
die Haseldorfer
Marsch und Wedel
mit dem beliebten Ausflugspunkt Willkommhöft gelangt man weiter bis nach Hamburg. An die Ostseeküste lohnen sich Ausflüge nach Flensburg (mit
einem Abstecher nach Dänemark in die Stadt Apenrade), an die
Geltinger Bucht , dem malerischen Fischerort Maasholm, dem
kleinen Ort Wackerballig.
An die Schlei nach Schleswig
( Schloss Gottorf, Wikingermuseum ) Kappeln oder zur kleinsten Stadt Arnis mit einer Schlei
– Fähre, nach Glücksburg
( Schloss Glücksburg ) und in die Landeshauptstadt Kiel. Auch zu den Seebädern an der Lübecker Bucht wie Neustadt , Grömitz oder
Travemünde, in
die Hansestadt Lübeck,
die Seen und Wälder der Holsteinischen Schweiz, auf die Insel Fehmarn, nach
Weissenhäuser Strand oder Laboe
könnte ein Ausflug führen. |
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