Architektonisch sehr
schöne Stadt im Bereich der Unterelbe z. T. mit alten
Kopfsteinpflaster - Straßen, die sternförmig auf den
schönen und großen kreisförmigen Marktplatz zulaufen,
und wiederum durch einen äußeren Straßen -Ring
miteinander verbunden sind. Schöne alte Giebel- und
Fachwerkhäuser umsäumen den Markt und die Straßen. Sehr
sehenswert ist auch der Hafen, der früher eine Flotte von Herings
- Loggern beheimatete, welche die heute leider nicht mehr vorhandene
alte Fischerei mit Heringen versorgten. Diese wurden dann zum
größten Teil zu den bekannten Glückstädter Matjes
verarbeitet, die auch heute noch sehr beliebt sind und jährlich
während der Glückstädter "Matjes Wochen"
gewürdigt werden.
Für Touristen bieten sich vielerlei Gestaltungs -
Möglichkeiten für Freizeit - Aktivitäten in der Stadt
und der Umgebung an. Neben seiner
Attraktivität als Hafenstadt mit dem Segelhafen biete sich unter
anderem das Fortuna - Bad an, sowie auch Paddel - Möglichkeiten in
den Flüssen Schwarzwasser, Herzhorner- und Kremper Rhin.
Schöne Fahrrad- und Wandertouren an der Elbe z.B. mit dem Fahrrad
über Bielenberg nach Kollmar mit einem Elb - Badestrand und
Campingplatz, und für längere Touren dann auch weiter
über Lühnhüserdeich und das Krückau
- Sperrwerk, oder über Kuhle und die "kleinste Fähre" in Kronsnest auf die andere Seite der Krückau. Von dort kann man über
Seestermühe nach Elmshorn oder
auch weiter an der Elbe entlang über die Haseldorfer Marsch bis nach Wedel/Schulau zum Willkomm - Höft und
auch weiter nach Hamburg gelangen.
In die andere Richtung gelangt man am Deich entlang über
Neuendeich zum Stör - Sperrwerk in Ivenfleth wo man nach der
Überquerung weiter in Richtung Brunsbüttelkoog, oder auch
weiter am Deich entlang über die z.T. sehr idyllisch gelegenen
Dörfer Borsfleth, Neuenkirchen, Hodorf und weitere bis nach
Heiligenstedten und Itzehoe gelangen kann.
Mit der Elbe - Fähre (Zubringer
Neuendeich) gelangt man in
ca. 25 Minuten auf die andere Seite der Elbe nach Wischhafen in
Niedersachsen
Der Binnenhafen
- (tiedefrei) ist über eine Schleuse zu erreichen.
Rathaus
Der Wiebke-Kruse Turm
- wurde vom König Christian IV für seine Geliebte erbaut.
Die Stadt Glückstadt wurde von dem Dänischen König und
gleichzeitig auch Herzog von Schleswig - Holstein Christian
IV "auf dem Reißbrett" als Festungs- und Hafenstadt
geplant. Als Wappen - Figur erhielt sie die Glücksgöttin
Fortuna. Glückstadt sollte zur Konkurenz der Hansestadt
Hamburg mit näherem Zugang zur Nordsee werden, was aufgrund
der Lage mit der vorgelagerten Rhinplatte dann leider wegen des zu
niedrigen Tiefganges nicht möglich war. Bei seinem
Entschluss zur Gründung soll er die Worte "Dat schall glücken
un dat mutt glücken, un denn schall se ok Glückstadt heten"
gesagt haben. Zur Besiedelung der Stadt warb er unter anderem auch
viele Niederländer an, die dann mit ihrem Baustil wesentlich zur
Gestaltung der Stadt beigetragen haben, was man auch heute noch an
vielen Bauten erkennen kann. Im Jahre 1617 wurde die
Gründungsurkunde vom König unterschrieben.
Eine wesentliche Rolle für die Stadt spielte von 1671 bis 1863 die
Walfangflotte, die auf Wal - und Robbenfang bis nach Grönland
fuhr.
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Glückstädter
Herbstvergnügen
Eines der traditionellen und gerne besuchten Feste der Stadt, wie auch
die Glückstädter Matjeswochen.